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Polizeilicher Schwerpunkteinsatz in Ahe

16. September 2026

Am Montag, den 14. September 2026, 19.00 Uhr – 22.00 Uhr, wurde abends ein polizeilicher Schwerpunkteinsatz im Wohnpark Ahe durchgeführt. Neben Kräften der Bergheimer Polizei waren auch das Ordnungs-, Gewerbe- und Ausländeramt beteiligt. Ebenfalls waren Finanzbeamte dabei.

Vorweg danke ich den beteiligten Behörden und entschuldige mich öffentlich dafür, dass sie angegriffen bzw. mit Böllern beschossen worden sind. Ein Böller ist auch in ein Polizeifahrzeug gelangt. Der Täter konnte in Gewahrsam genommen werden. Verletzt wurde niemand.

Es sind drei Stunden lang Fahrzeuge und deren Fahrer, die in den Wohnpark fuhren, überprüft worden. Gleichzeitig ist auch geprüft worden, ob diese Menschen ordnungsgemäß gemeldet waren. Ein Fahrzeug entzog sich der Kontrolle. Es wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Ein Mensch, nach dem polizeilich gefahndet wurde, wurde in Gewahrsam genommen. Auch sind etliche Bußgelder verhängt worden, u. a. bei Fahrzeugen, die in Rettungseinfahrten parkten. Ebenfalls sind die Gewerbetreibenden überprüft worden.

Zuletzt ist seitens der Stadt Bergheim am 3. Dezember 2025 eine größere Aktion durchgeführt worden, wo mehrere Häuser begangen worden sind. An jeder Tür wurde geklingelt, um unter anderem festzustellen, ob die, die dort leben auch hier gemeldet sind. In der Folge ist beobachtet worden, dass einige Wohnungen von jetzt auf gleich verlassen worden sind. Ziel ist auch, möglichem Sozialbetrug auf die Spur zu kommen.

Derartige Maßnahmen werden seit 2024 in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Ich begrüße das ausdrücklich, weil zunehmend der Eindruck entsteht, als ob hier ein rechtsfreier Raum entstanden ist. Dem ist nicht so – und das wird damit auch unter Beweis gestellt. Die Mehrheit der Menschen, die im Wohnpark Ahe leben, sind anständige Menschen, die die allgemein gültigen Regeln einhalten. Die Minderheit, die das nicht tut, weil sie glaubt, dass die Regeln für sie nicht gelten, sollen spüren, dass sie hier nicht gewollt sind.

Parallel dazu bemüht sich die Stadt, Fördermittel zur gezielten Integration von Menschen aus Südost-/ Osteuropa zu bekommen. Die Botschaft lautet, dass diejenigen, die sich integrieren wollen, auch Unterstützung erhalten.

Im Übrigen werden wir nun auch gezielt die Eigentümer*innen der Wohnungen ansprechen, denn sie sind es, die darüber entscheiden, an wen sie Wohnraum vermieten.

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