Parkraum für Ahe – eine unendliche Geschichte?
Die Landesbauordnung NRW schreibt 1,5 Parkplätze pro Wohneinheit bei Neubauten vor. Dabei wissen wir längst, dass mindestens zwei Autos die Regel sind. Sobald dann die Kinder ihren Führerschein haben, kommen weitere Fahrzeuge hinzu. Ebenso bringen Menschen ihr Dienstfahrzeug mit, anstatt es auf dem Firmengelände zu lassen. Damit ist ein ständiger Bedarf nach Parkraum vorprogrammiert.
Bei jeder Baumaßnahme in Ahe wird derzeit überlegt, zusätzlichen Parkraum zu schaffen. So ist dies zum Beispiel bei der Baumaßnahme in der ‚Laacher Str.‘ oder auf dem Gelände der alten Pumpenwerkstatt erfolgt. Im nächsten Jahr steht der Ausbau der Straße „Im Rosengarten“ an, bei dem ebenfalls die Parkraumfrage zu diskutieren sein wird.
Der Parkplatz neben dem Friedhof war als „Ersatzparkplatz“ für den Parkplatz vor dem neuen Kindergarten gedacht. Er sollte Ende 2025 zurückgebaut werden. Der Eigentümer der Fläche, der in München lebt, war gegen eine Verlängerung des Vertrages, weil er sich über die Vermüllung auf dieser Fläche ärgerte, die er bei einem Besuch vor Ort feststellen musste. In persönlichen Gesprächen konnte ich dann eine Verlängerung um ein Jahr erreichen. Doch Ende 2026 brauchen wir eine neue Lösung.
So sind weitere Flächen seitens der Stadt angekauft worden, die aber noch rechtlich neu gewidmet werden müssen, wollte man daraus Parkraum machen. Auch hier hat der Eigentümer das persönliche Gespräch mit mir gesucht, bevor er den Vertrag unterschrieb.
Schließlich steht 2027 der Bau eines Netto-Marktes an, der mit 64 Stellplätzen geplant werden soll. Mein Ziel ist es, diese Parkflächen nachts und am Sonntag einer Bewirtschaftung zugänglich zu machen. Hier fehlt es allerdings noch an der notariellen Beurkundung des Grundstückkaufvertrages.
Es treten immer wieder Menschen an mich heran, die zum Beispiel Markierungsarbeiten der Parktaschen im Wohnpark wünschen. Das habe ich bisher immer herausgezögert, weil die dortigen Markierungsabstände nicht mehr den rechtlichen Vorschriften entsprechen. Bei einer Neumarkierung müssten die Parktaschen breiter gezeichnet werden, so dass Parkraum wegfiele. Mit Blick auf die Gesamtsituation habe ich stets versucht, den verfügbaren Parkraum nicht zu verkleinern.