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Hitze erfordert einen anderen Umgang mit Pflanzen und Grünanlagen

29. Juli 2026

Einige Bürger*innen wandten sich in Sorge an mich, da die andauernde Hitze auch negative Auswirkungen auf die Pflanzenwelt in Ahe haben könnte. So wird nicht nur beobachtet, dass nahezu überall der Rasen verbrannt ist, sondern auch mit Sorge vermerkt, dass Bäume zu vertrocknen drohen. Ich habe diese Sorgen an den zuständigen Betriebshof der Stadt Bergheim weitergeleitet und folgende Antwort erhalten: „Die Mitarbeitenden des Betriebshofs wässern die Bäume, Sträucher und Staudenflächen im Stadtgebiet regelmäßig. Aus Kapazitätsgründen können wir uns dabei allerdings auf die Neupflanzungen der letzten drei bis fünf Jahre beschränken. Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen setzen den Pflanzen derzeit tatsächlich erheblich zu. Sie leiden massiv unter Trocken- und Hitzestress. Bäume verfügen über verschiedene Strategien, um dem entgegenzuwirken – dazu gehören etwa das Einrollen der Blätter oder deren vorzeitiger Abwurf. Leider lässt sich nicht ausschließen, dass einzelne Bäume diesem Stress nicht standhalten und absterben. Da sich die Folgen des Klimawandels zunehmend bemerkbar machen, werden wir bei künftigen Baumpflanzungen verstärkt auf Arten setzen müssen, die an die veränderten klimatischen Bedingungen angepasst sind. Es ist davon auszugehen, dass einige der bislang bei uns verbreiteten Baumarten den künftigen Standortbedingungen langfristig nicht mehr gewachsen sein werden.“

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