Begleitung für älter werdende Menschen in Bergheim
Acht Bürger*innen verstärken das ehrenamtliche Team der Kreisstadt Bergheim zur Unterstützung älterer Menschen. Bei einer dreitätigen Einstiegsschulung im Anton-Heinen-Haus haben sich die
Ehrenamtlichen auf die Seniorenbegleitung vorbereitet. Zum feierlichen Abschluss der Veranstaltung am 15. November 2025 begrüßte Herr Matthias Esser, Sozialdezernent und Kämmerer der Kreisstadt Bergheim, die Absolventinnen und Absolventen und auch bereits tätige Ehrenamtliche. Herr Esser hob den unschätzbaren Wert des Engagements für die soziale Gemeinschaft hervor und bedankte sich bei den Anwesenden. Sarah Gültzow, Abteilungsleitung für Inklusion und Teilhabe der Kreisstadt Bergheim, wies auf die Bedeutung der Seniorenbegleitung für die Inklusion und Teilhabe hin. Ein großer Dank ging auch an Frau Annette Ullrich, die Referentin des Katholischen Bildungsforums im Anton-Heinen-Haus, die den Kurs in Zusammenarbeit mit weiteren Fachreferentinnen wieder sehr erfolgreich durchgeführt hat. Im 5. Jahr in Folge wurde die Schulung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungsforum Rhein-Erft und der Fachstelle Älterwerden der Kreisstadt Bergheim organisiert und auch finanziell von der Kreisstadt Bergheim gefördert.
Mit zunehmendem Alter und bei eingeschränkter Mobilität wird nachbarschaftliche, ehrenamtliche Unterstützung immer öfter gebraucht, da die meisten Menschen bis ins hohe Alter im vertrauten Zuhause wohnen bleiben möchten. Mit einer Begleitperson spazieren oder einkaufen gehen, bei bürokratischen und alltäglichen Erledigungen Unterstützung bekommen, sind Beispiele für die ehrenamtliche Seniorenbegleitung. Pflegerische Tätigkeiten, Haushaltshilfe oder Fahrdienste gehören nicht zur ehrenamtlichen Seniorenbegleitung.
Die Schulungsinhalte wurden in verschiedenen Modulen vermittelt:
Austausch zur persönlichen Motivation und zur Situation älterer Menschen
Medizinische Aspekte
Unterstützungsmöglichkeiten, Pflegeberatung und Präventive Hausbesuche, Materialien und Unterlagen
Erfahrungen aus der Praxis mit Einblicken in das Angebot des Netzwerkes „Gemeinsam gegen Einsam“ und der Alzheimergesellschaft Bergheim e.V.
Miteinander sprechen – einander verstehen
Umgang mit altersbedingten Handicaps.
In Bergheim haben ältere Menschen ab 75 Jahre Gelegenheit sich bei einer Pflegeberatung mit Hausbesuch über Möglichkeiten zur Unterstützung zu informieren. In diesem Rahmen kann auch eine ehrenamtliche Seniorenbegleitung angefragt und in die Wege geleitet werden.
Bei Fragen wenden sich Interessierte an Marion Eckart / Fachstelle Älterwerden der Kreisstadt Bergheim, Tel.: 02271 / 89709, aelterwerden@bergheim.de.