Zum Hauptinhalt springen

Aktueller Sachstand zur Genehmigung einer Kiesgrubenanlage

29. April 2026

Zwischen Ahe und Thorr möchte ein Unternehmer eine Kiesgrubenanlage errichten. Hierzu hat er einen Antrag beim Rhein-Erft-Kreis gestellt. Die Kreisbehörde hat aus diesem Grunde den Antrag öffentlich gemacht, so dass mögliche Stellungnahmen eingereicht werden konnten. Davon ist auch reichlich Gebrauch gemacht worden. Die Auswertung läuft noch, eine Entscheidung ist noch nicht getroffen worden. Der Unternehmer ist zudem aufgefordert worden, ein Gutachten zur möglichen Starkregenproblematik nachzureichen. In meiner Stellungnahme hatte ich vermerkt, dass die möglichen Starkregengefahren seitens des Unternehmens „banalisiert“ werden. Parallel dazu hat das Unternehmen Klage gegen die Stadt Bergheim und die von ihr betriebene Flächennutzungsplanänderung eingereicht. Die Stadt Bergheim hat in einem üblichen Verfahren Konzentrationszonen zum Abbau von Kies eingerichtet. Die vom Unternehmen beantragte Fläche gehört nicht dazu. Die Bezirksregierung hat die Rechtmäßigkeit schriftlich bestätigt. Allein aus diesem Grund müsste der Kreis den Antrag des Unternehmens negativ bescheiden. Mit anderen Worten: Es ist noch nichts entschieden. Letztlich werden Gerichte wohl das letzte Wort haben. Bis dieses Wort gesprochen wird, werden noch etliche Monate vergehen. Direkte Einflussmöglichkeiten haben wir Bürger*innen gegenwärtig nicht.

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben?

Erhalten Sie alle Neuigkeiten bequem per E-Mail.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Welche Informationen möchten Sie erhalten?
Holler Box